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aktualisiert:
06/02/2011©maya höliner
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● Yoga und Hatha-Yoga
● Meine Art und Weise Yoga zu unterrichten
● Meine Yogalektionen
● Yoga und Hatha-Yoga
Die massgebenste Yogaschrift ist das Yoga Sutra des Patanjali. Das
Yoga Sutra beschreibt die Beschaffenheit unseres Geistes, zeigt auf, wie
wir Einfluss nehmen können auf unser Denken und Handeln, erwähnt Hindernisse,
denen wir auf unserem Weg begegnen und wie wir diese überwinden können. Während
das Yoga Sutra einen rein geistigen Weg aufzeichnet, den Geist zu
bündeln und bewusst zu lenken, stellt der Hatha-Yoga den Körper als
Mittel zur Erreichung dieses Zieles in den Vordergrund.
"Der Körper ist das intelligente Kommunikationsmittel zur Erkundung
unseres wahren Wesens."
(T.K.V.
Desikachar)
Der Hatha-Yoga betrachtet den Körper, ja, jede einzelne Zelle, als
Abbild des Kosmos, in welchem die Gesetzmässigkeiten der Polaritäten
wirken und er nutzt den Körper zur Selbsterfahrung und
Selbsterkenntnis.
Das Wort Hatha setzt sich zusammen aus den zwei Silben 'Ha' = Sonne
und 'tha' = Mond. Das Wort Hatha bedeutet auch Kraft,
weshalb der Hatha-Yoga auch als 'Yoga der Kraft' oder 'Yoga des
Körpers' übersetzt wird.
Der Hatha-Yoga ist also ein Weg der körperlichen Erfahrung, um die
mental veranlagten Tendenzen zu einem Pol hin, zu harmonisieren. Aus
dieser Sichtweise entstanden die klassischen Yogaübungen, die Asanas.
Asana bedeutet 'Haltung'. Um von einem Asana sprechen zu können, muss
die Haltung zwei wichtige Qualitäten enthalten, nämlich 'sthira'
und 'sukha'. Sthira meint Festigkeit und Aufmerksamkeit,
sukha meint die Fähigkeit, eine Position mit Leichtigkeit und
Wohlgefühl über eine gewisse Zeit halten zu können. Das Erreichen eines
Asanas, welches diese beiden Qualitäten gleichermassen in sich trägt,
gelingt durch abhyasa (stetes Üben) und vayragya
(Leidenschaftslosigkeit, ohne auf den Erfolg zu warten).
Dies bedeutet also, mit Geduld und Ausdauer zu üben, um die erstrebenswerte
Einung von Körper, Atem und Geist zu erlangen. Es ist ein Prozess des langsamen
Voranschreitens von einem Punkt zum nächsten.
"Eine Yogaübung muss unsere Seele erreichen, dann ist sie ein Asana."
Die Körperübungen enthalten die Essenz von Yoga, die Essenz universellen
Wissens. Über die Körperhaltungen können wir alles über UNS, unsere Eigenarten,
unsere Schwierigkeiten, unsere Talente, kurzum über unser ganzes DASEIN
erfahren, erkennen und verändern.
Eine Übung kann noch so oft wiederholt werden, die Erfahrung ist jedes mal eine
andere, neue und vor allem bewusstere. Diese Erfahrungen sind die Impulse
zu einer entsprechenden Lebensführung.
Es ist nicht der Sinn des Hatha-Yoga den Körper für physische
Leistungen zu trainieren, sondern über den Körper tieferes Bewusstsein
über den Sinn des Lebens zu erlangen.
Für einmal sind auch die 'Nebenwirkungen', welche die Körperübungen auslösen,
ausserordentlich positiver Art! Das Verschmelzen von Körper, Atem und Geist
setzt eine ganzheitliche Veränderung in Gang, welche heilend auf körperliches,
geistiges und seelisches Leiden wirkt.
● Meine Art und Weise Yoga zu unterrichten
In der heutigen Zeit werden wir im täglichen Leben von Erwartungen,
Vorstellungen, Anforderungen, unvorhergesehenen Situationen stark gefordert und
von Sinneseindrücken überflutet. In der Tendenz leiden wir augenscheinlich unter
diesen Umständen. Im Yoga finden wir einen für jeden Menschen
gangbaren Weg, um einen gewünschten, glücklichen und zufriedenen
Lebenszustand zu erlangen.
Das Yoga Sutra des Patanjali sowie die Hatha-Yoga-Schriften
bilden die Grundlagen für meinen Unterricht. Die daraus erworbenen Erkenntnisse
sowie Erfahrungen aus ausgesuchten Weiterbildungen im physischen, psychischen
und spirituellen Bereich, fliessen ganz selbstverständlich in meinen Unterricht
ein und machen ihn zu einem lebendigen Erfahrungsfeld.
"Yoga ist eine Bewegung von e i n e m Punkt zu einem a n d
e r e n, höheren,
der uns vorher unerreichbar war."
(T.K.V.
Desikachar)
Der Hauptaspekt meiner Art und Weise Yoga zu vermitteln liegt in der
achtsamen 'Hinführung' zu einem Asana. Mein Wunsch ist es, die 'Art und
Weise' vermitteln zu können, wie eine Körperhaltung eingenommen
werden soll, so dass das Ziel, die Haltung problemlos (sukha) und
über eine gewisse Zeit (sthira) halten zu können, als Weg
erkannt und in angemessenen Schritten angegangen werden kann. In dieser
Art, Yoga dem eigenen Rhythmus und den eigenen momentanen Möglichkeiten
folgend zu praktizieren (was dem ursprünglichen Sinn von Yoga entspricht),
ergeben sich Beweglichkeit, Ausdauer, Gelassenheit, körperliches und seelisches
Wohlbefinden nebenbei und ganz natürlich.
"Es ist die uralte Weisheit, welche im Yoga enthalten ist,
welche uns in unserer Yogapraxis leitet."
(T.K.V. Desikachar)
Nebst den, mit dem Hatha-Yoga meist zuerst in Verbindung
gebrachten Körperübungen (Asanas), hält der Yoga noch weit mehr
unschätzbare Mittel bereit zur Erreichung eines sinnerfüllten und glücklichen
Lebens. Reinigungs- (kriyas) und Atemübungen (pranayamas), Meditation,
Erfahrung des inneren Klangs (nada) die Rezitation (japa) oder das Singen
(kirtan) von Mantras sind einige davon.
● Meine Yogalektionen
So sieht zur Zeit eine Yogalektion bei mir aus:
Ankommen auf der Yogamatte mit Räkeln und Gähnen (Gähnen ist der tiefste
Atemimpuls!)
Bequemes Einrichten für die Tiefenentspannung Yoga Nidra
Yoga Nidra
Vorbereiten der Lungen mit den tiefen Ausatmungen nach Patrick Tomatis
Aufwärmübungen für die Gelenke und die Muskulatur
Klassische Asanas und Variationen mit vorbereitenden Übungen
Ausklingen, Schlussentspannung
Klangübungen und Yoga-Weisheiten fliessen spontan in die Yogastunden mit ein. In
manchen Lektionen üben wir spezielle Atemtechniken (pranayamas),
verweilen in einer kurzen Meditation oder Erarbeiten ein 'schwierigeres'
Asana. Manchmal gelangen auch Elemente aus anderen Yogarichtungen in meine
Yogastunden.
In der Yogalektion vom
Dienstag, 19.30 - 21.00 Uhr erhält vor allem die
Meditation gebührend Platz.
Kursangebot>>>
Das Leben ist ein Prozess des Erwachens,
des Bewusstwerdens,
dass wir als geistige Wesen frei und vollkommen sind.
(Selvarajan Yesudin)
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